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Enger klingt 2013

Sonntag, 01. September 2013 Autor: Neues Forum Enger

Mini-Festival rund um die Stiftskirche

Sonntag, 1. September, ab 17 Uhr auf dem Kirchplatz in Enger

Der Kirchplatz ruft wieder zu einem ungewöhnlichen Hörerlebnis mit verschiedenen musikalischen Darbietungen rund um die Stiftskirche. Beim inzwischen 5. "Enger klingt" ist das Neue Forum Mitveranstalter. Zusammen mit dem Widukind Museum haben wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es geht um 17 Uhr los, die Beiträge sind unterschiedlich lang und gruppieren sich alle rund um die Kirche. Irgendwo dort wird auch unser Getränkestand zu finden sein, wo man nicht nur wie gewohnt kalte Getränke zu fairen Preisen bekommt, sondern auch irgendwas Kleines zu essen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei!

Das Programm besteht aus folgenden Beiträgen: Akkordeonmusik von Leo Zaplatin, danach Friedrich Greinke mit der schwedischen Nyckelharpa (Tastengeige), Jazz-orientierte Improvisationen vom Duo Maika Küster (Gesang) und Yannik Tiemann (Kontrabass) und zum Schluss gibt's ein etwas längeres Konzert von zwei Percussionisten und einem Gitarristen – Klaus Bertagnolli, Sven Pollkötter und Boris Nicolai. Dazwischen hat Christoph Wind das klingende Wort mit seinen ganz eigenen Engeraner Klangerfahrungen. Als Moderator gesellt sich Tobin Wittemeier zu den Akteuren.

Zu den einzelnen Beiträgen:

 

 

Leonard „Leo“ Zaplatin wurde im Ural geboren und lebt schon lange in Deutschland (im nahen Oerlinghausen). Der am Konservatorium ausgebildete Konzertmusiker nutzt sein Akkordeon sehr vielseitig – auch mit Improvisationen und eigenen Kompositionen. Sein Repertoire umfasst Musikrichtungen Klassik, Jazz, Musette und Volksmusik. Manche Engeraner haben ihn schon einmal erlebt, als er beim Sommerkino auf dem Königin-Mathilde-Platz das Publikum auf den französischen Film „Willkommen bei den Sch’tis“ eingestimmt hat. Diesmal lässt er Enger klingen mit Musette-Walzern und russischer Folklore.

Maika Küster (Gesang) und Yannik Tiemann (Kontrabass) kommen aus Köln und studieren zur Zeit in Osnabrück. Die beiden Musiker spielen alles, was ihr Herz berührt: eigene Stücke, Jazz-Standards, Blues und Pop. Die Duo-Besetzung mit Bass und Gesang ist deshalb etwas Besonderes, weil sie die Extreme des akustischen Spektrums abbildet und dazwischen Raum lässt für mutige Klang-Expeditionen. Dabei nehmen sich beide die Freiheit, alles zu tun, was beim Musik machen Spaß bringt: improvisieren, grooven, schweigen, überraschen, unterstützen und provozieren.

Die schwedische Nyckelharpa ist in Mitteleuropa kaum bekannt,  in Schweden dagegen ist sie populär geblieben. Hierzulande nennt man sie auch Tastengeige, weil sie aus Saiten und Tasten besteht. Mitschwingende Resonanzsaiten und mehrsaitiges Spielen machen die Nyckelharpa zu einem faszinierenden Klangzaubermittel. Der Bielefelder Theologiestudent Friedrich Greinke spielt eine moderne Form dieses Instrumentes. Damit verschafft er den Hörern auf dem Kirchplatz einen Eindruck der schwedischen Folklore-Tanzmusik.

Der junge Engeraner Christoph Wind mit Teilwohnsitz in Münster ist in seiner Heimatstadt schon öfter durch kreative Textkompositionen aufgefallen, u.a. in der „Nacht der Bibliotheken“. Neben dem musikalischen Programm des Tages erkundet er nun literarisch tönend die Klänge der Stadt. Denn Enger klingt nicht nur, wenn "Enger klingt" stattfindet. Aber wonach es genau klingt, das macht der Autor in dieser Darbietung im Stil eines Poetry-Slam-Textes hörbar.

 

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